Fast sechs Tage zu früh lieferte heute Amazon den neuen 99-Euro-Kindle aus. Dies passiert sicherlich auch nicht häufig, dass ein Produkt zu schnell beim Kunden ist. In einem schlichten, braunen Karton kam der neue „Kindle“ ins Haus. Ausgepackt. Per USB-Schnittstelle an den eigenen Rechner angeschlossen. Ein eigener Netzadapter fehlt allerdings, dieser muss separat gekauft werden. Anschließend springt das Gerät sofort in die Sprachauswahl, die persönliche Anrede wie beim Kindle 3 fehlt leider. Nun muss der Kindle mit dem WLAN verbunden werden, ärgerlich für Anwender, die kein drahtloses Netzwerk besitzen.
Android oder iOS? – Tablets als E-Book-Reader
Wer sich aufgrund der eingeschränkten Funktionalität eines reinen E-Book-Readers für den Kauf eines Tablet-PCs entscheidet und über Nachteile wie das spiegelnde TFT-Display und geringere Akku-Laufzeiten hinwegsieht, steht immer noch vor der Entscheidung welches der inzwischen zahlreich vorhandenen Systeme und Geräte das geeignetste ist. Auch wenn sich Apples iPad auf der einen und Android-Tablets auf der anderen Seite als die ausgereiftesten Produkte etabliert haben, wird die Wahl zwischen diesen beiden Konkurrenten dennoch nicht einfach. Zudem lässt die Ankündigung des Kindle Fire Raum für Spekulationen rund um die zukünftig beste Tablet-Lösung zum Lesen von E-Books.
