Fast sechs Tage zu früh lieferte heute Amazon den neuen 99-Euro-Kindle aus. Dies passiert sicherlich auch nicht häufig, dass ein Produkt zu schnell beim Kunden ist. In einem schlichten, braunen Karton kam der neue „Kindle“ ins Haus. Ausgepackt. Per USB-Schnittstelle an den eigenen Rechner angeschlossen. Ein eigener Netzadapter fehlt allerdings, dieser muss separat gekauft werden. Anschließend springt das Gerät sofort in die Sprachauswahl, die persönliche Anrede wie beim Kindle 3 fehlt leider. Nun muss der Kindle mit dem WLAN verbunden werden, ärgerlich für Anwender, die kein drahtloses Netzwerk besitzen.
Spiegel Online: Amazon startet Offensive gegen Verlage
Unter dem Titel „Amazon startet Offensive gegen Verlage“ veröffentlichte heute Spiegel Online einen interessanten Beitrag. „Amazon will die Verleger ausbooten. Bisher hatte das Versandunternehmen nur Händler im Visier – jetzt funkt es auch den Buchproduzenten ins Geschäft. Immer mehr Autoren veröffentlichen ihre Werke direkt über das Online-Kaufhaus, sie werden angelockt von mehr Geld und mehr Mitsprache.“

