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Huffington Post – Erfolg in Deutschland?

Entgegen dem deutschlandweiten Trend, Online-Inhalte kostenpflichtig anzubieten, plant das rein werbefinanzierte US-Unternehmen Huffington Post in Zusammenarbeit mit der Tomorrow Focus AG auch hierzulande einen Ableger. Das Geschäftsmodell basiert auf dem Aggregieren von Inhalten. Davon profitieren Blogger, indem sie Texte auf der Plattform einstellen und dadurch zusätzlichen Traffic erhalten. rankseller hat nachgefragt und wollte wissen, ob das für die Blogger ein Thema ist.

29,7% glauben, dass sich das Format in Deutschland etabliert und 25,9% würden sich auch daran beteiligen. Indes zweifeln 20,7% den Erfolg an, knapp die Hälfte kennt das Angebot noch gar nicht. Will die Huffington Post die deutsche Bloggerlandschaft erobern, hat sie noch einiges zu tun, um eine ähnlich bunte Themenvielfalt anbieten zu können wie in den USA.

“Auch wenn die Blogs als journalistische Angebote immer noch nicht richtig ernst genommen werden, stellen wir fest, dass immer mehr Unternehmen sie für Werbekampagnen nutzen, um ohne Streuverluste ihre Zielgruppen zu erreichen. Dies kommt insbesondere Bloggern entgegen, die ihr Angebot gewerblich nutzen”, so Coskun Tuna. “Dafür ist es jedoch wichtig, die eigene Plattform so attraktiv wie möglich zu gestalten. Ein Invest von 20 Euro im Monat könnte dafür perspektivisch zu wenig sein. Es zeichnet sich ab, dass die Blogger zunehmend wie Mikro-Verlage agieren, also beispielsweise auch Artikel und Marketing einkaufen, um ihr Webangebot bekannter zu machen”, erklärt Tuna weiter.

Coskun Tuna und Cevahir Ejder sind die Gründer und Geschäftsführer von rankseller. Der Marktplatz schaffte es, in nur eineinhalb Jahren zu einem der führenden im Bereich Blog-Vermarktung aufzusteigen. rankseller ist inzwischen in zehn Ländern aktiv und listet über 8.000 Blogs auf seiner Plattform.

Quelle: Rankseller

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