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Kindle Scribe im Praxistest

Mit dem Kindle Scribe steigt Amazon in den noch jungen Markt der elektronischen Notizbücher ein. Für knapp 400 Euro erhält man einen hochwertigen E-Book-Reader mit einem brillanten 10,2-Zoll-Display, ein elektronisches Notizbuch mit verschiedenen Vorlagen und einen Eingabestift. Wir haben mit dem Kindle Scribe einen ersten Praxistest gemacht.

Der erste Schritt

kindle scribe updateDer Kindle Scribe kommt mit einer effektiven Verpackung daher, die gänzlich auf Plastik verzichtet. Darin sind der eReader, ein USB-C-Kabel und der Scribe-Pen enthalten. Zum Start gibt es eine kleine Kurzanleitung, die natürlich nichts über die verschiedenen Funktionen verrät. Der Kindle Scribe schaltet sofort auf den klassischen Startbildschirm. Mit dem einem Klick auf den Schalter am linken Rand springt der Kindle in die Einrichtung. Sofern Sie bereits ein Konto bei Amazon besitzen und bei der Bestellung die Vorinstallation gewählt haben, sind bereits ihre persönlichen Daten hinterlegt.

Im ersten Schritt verbindet sich das Gerät mit Ihrem Heimnetzwerk. Wenn Sie bereits andere Amazon-Geräte nutzen, sind diese Daten im Idealfall bereits bekannt. In wenigen Schritten durchläuft der Scribe die notwendigen Installationsschritte. Nach dem Einspielen einiger Updates ist der eReader einsatzbereit. Die Ersteinrichtung ist in der Regel nach wenigen Minuten abgeschlossen.

Kindle Scribe im Angebot

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  • Der einzige Kindle, der auch ein digitales Notizbuch ist und mit einem Eingabestift ausgeliefert wird. Du kannst direkt in deine Bücher oder in ein separates Notizbuch schreiben, und das ohne Ablenkungen.
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  • Wandle handschriftliche Notizen in digitalen Text um – In der Kindle App kannst du unterwegs deine Notizen durchblättern, lesen und mit Kontakten teilen.
Hinweis: Wer bereits im Amazon-Universum aktiv ist, kann die Installation auch über die Kindle-App starten. Hier können Sie auch bequem neue eBooks oder Hörbücher kaufen und Ihrem Kindle zur Verfügung stellen. Zumal man hier die einzelnen Cover in Farbe präsentiert bekommt. Das Display des Kindle Scribe stellt die Inhalte aufgrund der E-Ink-Technologie weiterhin in Schwarz-Weiß dar.

Kindle Scribe: der erste Eindruck

Natürlich fällt der Kindle Scribe zunächst durch seine Größe auf. Immerhin misst das Gerät 19,6 x 22,9 Zentimeter. Sehr ungewöhnlich für einen klassischen E-Reader von Amazon. Das entspricht knapp dem Format DIN A5. Immerhin bekommt der Nutzer dafür ein 10,2 Zoll großes Display, was sich beim Lesen äußerst positiv bemerkbar macht. Dabei ist der neue Kindle nur 5,1 mm hoch und kommt in einem edlen Aluminiumgehäuse daher. Trotz seiner Größe liegt das Gerät gut in der Hand. Die 433 Gramm sind auch bei längerer Nutzung kein Problem.

Auf den zweiten Blick fällt natürlich das scharfe E-Ink-Display auf. Mit einer Pixeldichte von 300 ppi lässt Amazon die Konkurrenz weit hinter sich. Kein anderes Gerät bietet derzeit ein besseres Display. Zudem ist das Display gleichmäßig ausgeleuchtet. Natürlich lässt sich auch die gewünschte Farbtemperatur individuell einstellen. Zur besseren Handhabung besitzt der Kindle Scribe auf einer Seite eine breitere Griffkante, die bei längerem Halten sehr angenehm ist. Selbstverständlich lässt sich der eReader für Rechts- und Linkshänder leicht drehen. Wer das Querformat nutzen möchte, muss dies manuell in den Einstellungen vornehmen. Diese Einschränkung ist beispielsweise beim Lesen oder Schreiben im Liegen durchaus sinnvoll.

Weiterhin ein echter Kindle

Natürlich ist der Kindle Scribe auch ein leistungsfähiger eReader und bietet alle Vorteile eines leistungsstarken Lesegeräts. Darüber hinaus hat der Nutzer vollen Zugriff auf den Kindle- und Audible-Store. Die notwendigen individuellen Einstellungen sind wie bei allen Kindle-Geräten möglich. Die Benutzeroberfläche wirkt aufgeräumt und alle wichtigen Funktionen sind vom Startbildschirm aus leicht erreichbar. Beim Lesen kann durch das größere Display mehr Inhalt dargestellt werden, so dass ein häufiges Umblättern deutlich reduziert wird.

E-Notizbuch mit Eingabe per Stift

Die eigentliche Innovation des Kindle Scribe ist zweifelslos die Fähigkeit des Schreibens per Eingabestift. Somit kann das Gerät nicht nur Inhalte auf dem Display darstellen, sondern es lassen sich auch handschriftliche Eingaben mit Hilfe des beiliegenden Stiftes eingeben. Auf diese Weise können elektronische Notizen erstellt werden. Zudem gibt es bereits eine Reihe von Vorlagen, um sofort mit individuellen Notizbüchern beginnen zu können. Aktuelle stehen 18 unterschiedliche Muster zur Verfügung, um beispielsweise eine Zeitplan, Notizen, Notenblättern oder einen Kalender zu erzeugen.

Über eine Toolbar können verschiedene Schriftstärken und Funktionen für den Eingabestift aktiviert werden. So stehen ein Radiergummi, ein Textmarker oder eine Lasso-Funktion zum Markieren von Elementen zur Verfügung. Der Stift liegt angenehm in der Hand und ist in zwei Varianten erhältlich. Das Schreiben, Zeichnen und Notieren funktioniert sehr gut. Dazu tragen vor allem die papierähnliche Struktur des Displays und die kurze Reaktionszeit des E-Ink-Bildschirms bei. Zudem setzt Amazon erstmals einen kapazitiven Touchscreen ein. Bei dieser Technologie arbeitet der Stift völlig passiv. Dieser muss also weder aufgeladen noch mit dem Scribe gekoppelt werden. Der Nutzer kann einfach mit der Eingabe beginnen.

Eigene Vorlagen nutzen oder weitergeben

Wer eigene Vorlagen auf dem Scribe verwenden oder die erstellten Notizen ausdrucken oder weitergeben möchte, kann dies ebenfalls tun. Um eigene Inhalte weiterzugeben, kann der erstellte Inhalt einfach per E-Mail versendet werden. Wahlweise kann die Notiz als PDF versendet oder in Text umgewandelt werden. Bei Verwendung des PDF-Formats bleibt das komplette Layout des Notizbuches erhalten.

Interaktive Rätselbücher für den Kindle Scribe

Natürlich können auch bestehende Vorlagen in verschiedenen Formaten an den Kindle geschickt werden, um diese mit eigenen handschriftlichen Notizen zu versehen. Derzeit bietet Amazon nur wenige eigenen Inhalte an, dafür bieten bereits andere Plattformen (z.B. Etsy) entsprechende Vorlagen an. Für die Bereitstellung von Content bietet Amazon die eigene Lösung „Send-to-Kindle“ an. Hierüber versorgen Sie Ihren Kindle Scribe einfach über verschiedene Plattformen mit unterschiedlichen Inhalten, Notizbüchern und Vorlagen. Über die USB-C-Schnittstelle können auch eigene Inhalte eingespielt werden, allerdings wird die Vorlage dann nicht entsprechend konvertiert. Handschriftliche Notizen sind in diesem Fall nicht möglich. Eine Verknüpfung mit anderen Cloud-Lösungen ist aktuell nicht vorhanden.

Fazit

Mit dem Kindle Scribe hat Amazon auf Anhieb ein wirklich interessantes Gerät vorgestellt, das die Konkurrenz im Segment der elektronischen Notizbücher auf Anhieb in die Schranken weist. Die verwendete Hardware lässt derzeit kaum Wünsche offen und punktet vor allem mit dem hochauflösenden 10-Zoll-Display, der hervorragenden Stifteingabe und der Displaybeleuchtung.

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Erfreulich ist, dass Amazon auch beim Funktionsumfang regelmäßig nachlegt. Seit dem Erscheinen des Gerätes sind bereits mehrere Updates erschienen, die vor allem bei der Eingabefunktion zusätzliche Funktionen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus ist der Kindle Scribe auch ein vollwertiger eReader für die Nutzung von elektronischen Büchern und Hörbüchern. Dabei bietet das Gerät vollen Zugriff auf die Amazon-Welt. Auch wenn der neue Kindle im Vergleich zu anderen Kindle-Geräten teurer ist, bietet er durch die Möglichkeit der handschriftlichen Eingabe einen deutlichen Mehrwert. Im Bereich der elektronischen Notizbücher ist der Kindle Scribe eine echte Empfehlung, besonders nach den letzten Updates.

Kindle Scribe Erweiterungen: Lasso-Auswahl, besseres Lesen von PDFs

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