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eBook-Reader: Tolino zeigt erste Schwächen

Seit einigen Tagen ist nun der Tolino Shine als Gemeinschaftsprojekt auf dem Markt. Das Gerät und die dahinter vereinten deutschen Unternehmen wollen als Gegengewicht zu Amazons Kindle gesehen werden. Entsprechend groß war auch das Echo der Presse. Das Gerät selbst bringt gegenüber der Konkurrenz wenig Neues, nur die Cloud-Anbindung kann wirklich punkten. Das Design ist dafür eher mager ausgefallen.

Wer das Gerät in die Hand nimmt, stellt sehr schnell fest, dass hier die Kindle-Familie deutlich die Nase vorn hat. Auch bei der Funktionalität hat man sich bei dem Tolino Shine wirklich nur auf das Wesentliche beschränkt. Hier ist leider weniger nicht mehr. Auch wenn die Anbieter Updates und weitere Funktionen versprochen haben, zum Start ist der Tolino wirklich schwach ausgestattet.

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob dem deutschen eBook-Bündnis wirklich eine Alternative zum Kindle oder Kobo Glo gelungen ist. Die ersten Geräte sind nun über den Ladentisch gegangen. Parallel sind auch entsprechende Tonlino-Apps auf den unterschiedlichen Plattformen verfügbar. Hier sind die Rückmeldungen eher durchwachsen. Viele Bestandskunden beklagen diverse Mängel. Nach dem Einspielen des Updates sind bereits gekaufte eBooks einfach nicht mehr verfügbar. Dieses Problem scheint es bei fast allen Plattformen zu existieren.

Besonders ärgerlich dabei ist die Reaktionszeit seitens der Tolino-Familie. Bei größeren Problemen reagieren Apple oder Amazon teilweise innerhalb weniger Stunden. Hier müssen die Macher des Tolinos noch deutlich zulegen. Zumal Einiges auf dem Spiel steht. Sollte der Eindruck bereits nach wenigen Tagen kippen, dann wird man mittelfristig kaum eine Chance gegenüber der extrem starken Konkurrenz haben.

buchautor dirk kreuter erfolgreicher autor
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