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Kobo Writing Life: Erste Erfahrungen

Nun ist Kobo Writing Life endlich online, die Selfpublishing-Plattform von Kobo. Mit wenigen Handgriffen ist man als Autor angemeldet, nicht zu vergessen sind Adresse und die Kontoverbindung (IBAN/BIC). Über das sogenannte Dashboard, das noch vollständig in englischer Sprache vorliegt, können Sie als Autor alle notwendigen Einstellungen vornehmen. Über Create new eBook stellen Sie Ihre eBooks in das System ein. Zunächst tragen Sie den Titel und die Kategorien (maximal 3) ein und übertragen das Cover (max. 2 MB im JPG/PNG-Format). Anschließend wird die Textdatei übertragen. Erfreulicherweise verarbeitet das Kobo-System mehrere Text-Formate (epub, doc, docx, mobi, odt). Im nächsten Schritt geben Sie noch Angaben zu dem DRM (digital rights management) an.

Nun folgt die Preisangabe, die besonders bei Amazon äußerst kompliziert ausfällt. Bei Kobo ist die Angelegenheit wesentlich einfacher gelöst. Sie müssen nur den gewünschten Bruttopreis angeben, den Rest erledigt das System. Wichtig dabei: 70% Tantieme gibt es für einen Preis zwischen 1,99 Euro und 12,99 Euro, für alle anderen Preise gibt es 45%. Somit ist fällt die Vergütung etwas besser als wie bei Amazon aus. Da Kobo ebenfalls in Luxemburg ansässig ist, fallen bei dem Preis ebenfalls 3% Umsatzsteuer an.

Fazit: Kobo bietet eine einfachere Benutzerführung bei dem Einstellen von neuen Titeln und zahlt eine höhere Tantieme bei günstigen und teueren eBooks (im Vergleich zu Amazon) aus. Stellt sich nun die Frage, ob Kobo nur annähernd soviele eBooks im deutschsprachigen Raum verkaufen kann. Diese Antwort wird die Zukunft zeigen.

Update: Das erste eBook war innerhalb weniger Stunden online. Anschließend werden Änderungen an dem aktiven eBook sofort online gestellt. Es gibt keine nennenswerte Wartezeit. Wer übrigens keine eigene ISBN-Nummer einträgt, bekommt automatisch eine kostenlose ISBN-Nummer zugewiesen.

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