Sind eBooks doch eine Nullnummer?

In einem aktuellen Beitrag von Basic Thinking -Buchhandel: Umsatz mit E-Books liegt bei unter einem Prozent berichten die Kollegen von minimalen Verkaufszahlen bei eBooks. Hier wird der angebliche Boom als „Hirngespinst“ der Hardware-Hersteller hingestellt. Wie ist Eure Meinung?

2 Kommentare zu „Sind eBooks doch eine Nullnummer?“

  1. So lange das ganze so dermaßen schwierig zu nutzen ist, kann kein „Boom“ entstehen. Es fällt vielen Leuten leichter eine Raubkopie aus dem Netz zu laden, als eine eBook aus einem der zahlreichen Online-Portale.

    So muss ich für einen üblichen Kauf erst eine Registrierung abschließen – vorher ist kein Kauf möglich. Anschließend brauche ich eine spezielle Software, die in der Bedienung wahrlich nicht besonders komfortabel ist und außerdem vorher Flash vorraussetzt.

    Und dann zahl ich dafür auch noch den gleichen Preis, wie für eine Hardcover-Variante, obwohl ich damit effektiv nicht machen kann, was ich will…

    Um nun das ganze vielleicht noch unterwegs zu lesen. Brauche ich noch einen mindestens 200 Euro teuren eReader. Der auf den eh schon gleichen Preis der eBooks noch drauf gerechnet werden muss. Somit sind eBooks derzeit _deutlich_ teurer, als normale Bücher. Und das obwohl sie eigentlich umweltfreundlicher sein könnten…

    Wer sich dann noch wundert, dass er nichts verkauft, der glaubt wahrscheinlich noch an den Weihnachtsmann…

  2. Hallo
    Ein wahren Ebookboom gibt es meiner Meinung nach nur auf Bücher die man wirklich zur Problemlösung benötigt. (raus aus der Schufa)oder ähnliche Werke. Ansonsten ist die Kaufrate wirklich minimal.
    mfg
    olaf

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