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Tablet oder E-Book Reader? Mehr als eine Glaubensfrage

Tablet oder E-Book Reader? E-Books sind weltweit auf dem Vormarsch und schicken sich an, das klassische gedruckte Buch mehr und mehr aus den Regalen der Leseratten zu verdrängen. Zu vorteilhaft sind die schlanken Multimediageräte, auf denen Tausende von Dokumenten gespeichert werden können, im Vergleich zu den platzraubenden, schweren Druckerzeugnissen. Vor dem Kauf eines solchen Gerätes sollte man jedoch auf einige Dinge achten, denn zwischen einem Tablet und einem E-Book-Reader gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede in den Einsatzmöglichkeiten.

Markante Unterschiede zwischen den Geräten

Das Tablet ist vor allem auf den multimedialen Gebrauch ausgelegt und verfügt dementsprechend meist über leistungsstarke Hardware, wie Mehrkernprozessoren und eigens entwickelt Grafikchips. Die meisten E-Book Reader hingegen sind ausschließlich auf die Verwendung als Lesegerät für digitale Schriften ausgelegt, weshalb deren technische Spezifikation nicht auf Leistung, sondern auf Energieeffizienz ausgerichtet ist. Entsprechend beschränken sind die Einsatzmöglichkeiten eines eReaders zumeist auf sein Hauptanwendungsgebiet.

Tablets hingegen sind wahre Alleskönner, die zwar auch das Lesen von E-Books ermöglichen, jedoch hauptsächlich für das Surfen, Chatten und den Multimediakonsum prädestiniert sind, insbesondere über das mobile Internet via LTE-, UMTS- oder HSDPA-Flat, wofür größtenteils gleich ein Simkartenslot integriert ist. Ein weiteres markantes Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Gerätetypen ist das Display. Tablet-PCs verfügen ausnahmslos über aktiv beleuchtete LCD-Displays, die in Abhängigkeit zur Nutzungsdauer, mit einem hohen Energieverbrauch zu Buche schlagen.

Tablet oder E-Book Reader? Das passende Display

Die klassischen E-Book Reader hingegen verfügen über keine derartige Spezifikation, sondern bedienen sich der sogenannten E-Paper Technologie. Dieser technologische Ansatz beinhaltet unbeleuchtete Displays, die in der Lage sind bis zu 16 Graustufen oder maximal 4096 Farben anzuzeigen, was in Kombination mit der fehlenden Hintergrundbeleuchtung ein natürliches Lesegefühl erzeugt. Die in Tablets verbaute LCD-Technologie hingegen ermöglicht die Darstellung von bis zu 16 Millionen Farben, was im Zusammenspiel mit der grellen Beleuchtung, die Augen beim Lesen allerdings schnell anstrengt.

Überdies wirkt sich die fundamental voneinander abweichende technische Ausstattung der Geräte auf deren Energieverbrauch aus. Während der E-Book Reader selbst bei häufiger Nutzung allenfalls alle zwei Monate einmal an das Stromnetz angeschlossen werden muss, so dürstet ein Multimedia-Tablet in Abhängigkeit zur Nutzungshäufigkeit mehrmals in der Woche nach der Steckdose.

Die optimale Nutzung

Menschen, die häufig und lange lesen, ist der Erwerb eines klassischen E-Book Readers, nicht zuletzt aufgrund des augenschonenden Lesens, wärmstens ans Herz zu legen. Sollte das Gerät jedoch nicht ausschließlich zum Lesen, sondern überwiegend zum mobilen Surfen im Internet und für den Konsum von multimedialen Inhalten wie Videos, Bildern und Spielen genutzt werden, so bietet sich in diesem Zusammenhang ein leistungsstarkes, jedoch vergleichsweise energiehungriges Tablet an.

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